Lebendige Stadt
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Stiftungsrat zieht positive Bilanz

Rund 14 Mio. Euro für urbane Kultur

Förderprojekt Nikolaikirche Leipzig

Eine erfolgreiche Bilanz hat die gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“ auf ihrer dritten Ratssitzung am Freitag, 21. März 2003, im Düsseldorfer Rathaus gezogen. Mit kreativen Ideen und freiwilligem Bürgerengagement lasse sich viel bewegen, sagte Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin zur Begrüßung. Rund 14 Millionen Euro an Fördervolumen wird die Stiftung „Lebendige Stadt“ am Ende dieses Jahres seit ihrer Gründung im Sommer 2000 für die europäische Stadtkultur bewegt haben – so etwa in diesem Jahr für den Umbau des Hamburger Jungfernstiegs, für ein Symposium zum Thema „Stadtgestaltung“ oder für die Aufwertung des Nikolaikirchhofes in Leipzig. Der Stiftungspreis 2003 – dotiert mit 10.000 Euro – wird für das beste Konzept für lebendige Museen und moderne Kulturstätten vergeben. Unter den Gremienmitgliedern, die sich in Düsseldorf trafen, waren u.a. der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi, Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee sowie Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma.

Ein herausragendes Förderprojekt der Stiftung ist die Neugestaltung des Nikolaikirchhofes in Leipzig. Bis zum Oktober dieses Jahres entstehen auf dem Platz ein Brunnen sowie eine Lichtinstallation. Ziel ist es, die Nikolaikirche und den Kirchhof als Ausgangspunkt der tief greifenden gesellschaftlichen Veränderungen von 1989 dauerhaft erlebbar zu machen.

Ebenfalls in Leipzig veranstaltet die Stiftung „Lebendige Stadt“ am 9. und 10. Oktober dieses Jahres ihr Symposium „Innovative Stadtgestaltung mit Licht, Farbe, Grün, Wasser und Medien“. Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft werden auf diesem zweitägigen Kongress Ideen austauschen und die Herausforderungen einer zukunftsweisenden Stadtgestaltung diskutieren. Außerdem organisiert die Stiftung auch in diesem Sommer wieder einen „Tag der lebendigen Stadt“. Unter dem Motto „Verein(t)e Stadt“ werden sich bundesweit auf den Marktplätzen Vereine präsentieren und zu Kulturfesten einladen.