Fachjury
prüft 161 Bewerbungen
Preisverleihung in Frankfurt am
Main
Riesige Resonanz auf Stiftungspreis-Wettbewerb:
Um den mit 10.000 Euro dotierten Preis der gemeinnützigen
Stiftung „Lebendige Stadt“ haben
sich 161 Museen und Kultureinrichtungen aus ganz
Deutschland beworben – von Flensburg bis
Konstanz sowie von Aachen bis Frankfurt an der
Oder. Thema des zum dritten Mal veranstalteten
Wettbewerbs ist in diesem Jahr das beste Konzept
für lebendige Museen und moderne Kulturstätten.
„Das beste Museum muss ein
möglichst großes Publikum erreichen,
ohne Abstriche bei der wissenschaftlichen Arbeit
zu machen – Anspruch und Zuspruch folglich
optimal verbinden“, so Dr. Andreas Mattner,
Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung „Lebendige
Stadt“. Über den Wettbewerbsgewinner
entscheidet eine 14-köpfige Fachjury unter
Vorsitz des Düsseldorfer Architekten Christoph
Ingenhoven. Der Preis wird voraussichtlich am
10. Dezember 2003 in Frankfurt durch die Frankfurter
Oberbürgermeisterin Petra Roth verliehen.
Neben Christoph Ingenhoven sind
in der Preisjury weitere namhafte Persönlichkeiten
vertreten, so Weimars Stadtkulturdirektor Dr.
Felix Leibrock, Prof. Dr. Bernhard Graf vom Berliner
Institut für Museumskunde, Prof. Dr. Wilhelm
Hornbostel vom Hamburger Museum für Kunst
und Gewerbe, Berlins Stadtentwicklungssenator
Peter Strieder, der sächsische Staatssekretär
Dr. Albrecht Buttolo, Erfurts Oberbürgermeister
Manfred Ruge, F.A.Z.-Geschäftsführer
Dr. Roland Gerschermann, F.A.Z.-Redakteur Jens
Friedemann, Freiburg ehemaliger Oberbürgermeister
Dr. Rolf Böhme, Kassels Kulturstadtrat Thomas-Erik
Junge sowie die Architekten Hermann Henkel (Architekturbüro
HPP), Friedel Kellermann (Architekturbüro
RKW) und Prof. Volkwin Marg (Architekturbüro
gmp).
Die Stiftung „Lebendige Stadt“ will
durch den jährlichen Stiftungspreis im Sinne
des „Best-Practise-Gedankens“ den
Know-how-Austausch zwischen Städten und
Kommunen fördern. So wurde im Jahr 2001
der Preis für die beste Platzgestaltung
an den „Platz der Einheit“ in Potsdam
vergeben. 2002 wurde der Duisburger Innenhafen
für die beste Revitalisierung einer Brachfläche
ausgezeichnet.
In der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige
Stadt“ arbeiten seit über drei Jahren
zum ersten Mal in Deutschland Persönlichkeiten
aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft
und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle
Vielfalt der europäischen Städte zu
fördern. Bis zum Ende dieses Jahres wird
die Stiftung seit ihrer Gründung rund 14
Millionen Euro an Fördervolumen bewegt haben – so
etwa in diesem Jahr für die Aufwertung des
Hamburger Jungfernstiegs oder für die Neugestaltung
des Nikolaikirchhofes in Leipzig. Um innovative
Stadtgestaltung dreht sich auch alles auf dem
diesjährigen Symposium der „Lebendigen
Stadt“, das mit Unterstützung des
Deutschen Städtetages am 9. und 10. Oktober
2003 in Leipzig stattfindet. Weitere Informationen
zur Stiftung im Internet unter www.lebendige-stadt.de.
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