Zukunftsweisende
Stadtgestaltung diskutieren und inszenieren: Das
ist das Ziel des Symposiums, das die Stiftung
"Lebendige Stadt" mit Unterstützung
des Deutschen Städtetages am 9. und 10. Oktober
2003 in Leipzig veranstaltet. Rund 300 Fachleute
aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Kultur
und Wirtschaft tauschen auf diesem zweitägigen
Kongress Ideen aus und diskutieren die Herausforderungen
einer innovativen Stadtgestaltung mit Licht, Farbe,
Grün, Wasser und Medien. Tagungsort ist das
"Congress-Centrum" der Neuen Messe Leipzig.
Die Symposiumsteilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches
und hochinteressantes Programm in einem außergewöhnlichen
Ambiente. So werden die Veranstalter den Tagungsort
in eine Erlebnislandschaft mit Bäumen, experimentellem
Licht, Farb- und Wasserwelten verwandeln. Die
Referenten sind Spitzen deutscher Kommunen und
Unternehmen wie z.B. die Oberbürgermeister
Wolfgang Tiefensee (Leipzig), Jann Jacobs (Potsdam),
Fritz Schramma (Köln), Joachim Erwin (Düsseldorf),
Dr. Wolfgang Schuster (Stuttgart), Bremens Bürgermeister
Hartmut Perschau oder Berlins Stadtentwicklungssenator
Peter Strieder. Zu den Programm-Highlights gehören
u.a. die Einweihung des mit Unterstützung
der Stiftung neu gestalteten Nikolaikirchhofes
in Leipzig sowie eine Podiumsdiskussion deutscher
Oberbürgermeister. Ihr Thema: "Der Zustand
der inneren Einheit in Deutschland". Außerdem
fest eingeplant: ein Abendempfang in den Promenaden
des Leipziger Hauptbahnhofes u.a. mit Auftritten
der Popgruppe "Die Prinzen" und einer
Aufführung des Leipziger Balletts unter Choreografie
von Prof. Uwe Scholz.
" Stadtgestaltung in Zeiten knapper öffentlicher
Kassen macht erfinderisch", weiß Dr.
Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung
"Lebendige Stadt". "Unsere Stiftung
hat bereits zahlreiche Projekte bewegt, die mit
einem möglichst geringen Mittelaufwand ein
Höchstmaß an positiver Stadtgestaltung
erzielen." Das Leipziger Symposium werde
daher auch keine reine Diskussionsveranstaltung
sein, so Mattner, "sondern ein Event, das
alle Sinne anspricht". Partner des Symposiums
sind die Firma Philips zum Thema Licht, die Firma
Caparol (Farben), die Baumschule von Ehren (Grün)
sowie die Wall AG (Medien).
Licht ist derzeit eines der führenden Themen
der Architektur. Historische Stadtteile und Industriebrachen
erwachen durch Illuminations-Konzepte zu neuem
Leben. Lichtmasterpläne wirken stadtbildprägend.
Dazu präsentieren Lichtarchitekten auf dem
Symposium Vorträge mit Beispielen aus unterschiedlichen
Städten. Stadtgestaltung mit Farbe umfasst
das große Spektrum von Kunst an Hauswänden
bis hin zur kompletten Neugestaltung von Wohnquartieren
mit Farbmasterplänen. Während des Kongresses
zeigen Farbexperten, wie sich Städte und
Stadtviertel mit Farbe kostengünstig aufwerten
lassen.
Und auch Wasser übt als lebendiges Element
eine besonders faszinierende Wirkung aus. Wie
sehen Brunnen und Wasserspiele heute aus? Wie
können sie kostengünstig realisiert
und vor allem betrieben werden? Bürgermeister
und spezialisierte Architekten stellen ihr Know-how
den Symposiumsteilnehmern zur Verfügung.
Ein besonders preiswertes Element der urbanen
Gestaltung ist städtisches Grün. Grünzüge,
Parks, Plätze und Alleen haben einen erheblichen
Einfluss auf das Stadtklima. Von ihren Erfahrungen
berichten in Leipzig einer der renommiertesten
Landschaftsarchitekten Europas und der Inhaber
von Europas größter Baumschule.
Die gemeinnützige Stiftung "Lebendige
Stadt" will durch ihre jährlichen Symposien
im Sinne des "Best-practise-Gedankens"
den Know-how-Austausch zwischen Städten und
Kommunen fördern. In der Stiftung arbeiten
seit über drei Jahren zum ersten Mal in Deutschland
Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft,
Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam
die kulturelle Vielfalt der europäischen
Städte zu fördern. Bis zum Ende dieses
Jahres wird die Stiftung seit ihrer Gründung
rund 14 Millionen Euro an Fördervolumen bewegt
haben – so etwa in diesem Jahr für
die Aufwertung des Hamburger Jungfernstiegs oder
für die Neugestaltung des Nikolaikirchhofes
in Leipzig. Weitere Informationen zur Stiftung
und zum Leipziger Symposium im Internet unter
www.lebendige-stadt.de.
Hamburg, 20. August 2003
Kontakt:
Robert Heinemann
Telefon 040 / 60 87 61 70
www.lebendige-stadt.de
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