Über 300 Bewerber --- Jury entscheidet im Oktober
Europakongress „Stadt im Wandel“ in der Kulturhauptstadt Essen
Große Resonanz: Mehr als 300 Spiel- und Freizeitplätze haben sich in diesem Jahr um den mit 15.000 Euro dotierten Preis der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige Stadt“ beworben. Gesucht wird der beste Spiel- und Freizeitplatz für Kinder und Jugendliche. Den Gewinner bestimmt eine 16-köpfige Fachjury unter Vorsitz des Architekten Christoph Ingenhoven und der Berliner Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Hella Dunger-Löper. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember 2006 im Bremer Rathaus statt. Der Stiftungspreis der „Lebendigen Stadt“ wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Davor gingen Preise nach Potsdam für vorbildliche Platzgestaltung (2001 / Platz der Einheit), nach Duisburg für die Revitalisierung einer Industriebrache (2002 / Duisburger Innenhafen), nach Chemnitz für das beste Museumskonzept (2003 / Kunstsammlungen Chemnitz), nach Stuttgart für ein vorbildliches innerstädtisches Wohnkonzept (2004 / Generationenhaus Heslach) sowie 2005 für innovative Sportstätten nach Essen („Funbox Amelie“) und Berlin (Schule am Mummelsoll).
Außerdem lädt die Stiftung „Lebendige Stadt“ in diesem Jahr zu ihrem sechsten Europakongress nach Essen ein. In der frisch gekürten „Europäischen Kulturhauptstadt 2010“ werden vom 13. bis 15. September weit über 500 Teilnehmer aus mehr als zehn Ländern über Stadtumbau, Tourismus und Bildung diskutieren. Schauplätze des internationalen Symposiums „Stadt im Wandel“ sind u.a. das Colosseum-Theater und das Unesco-Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“. Zu den hochkarätigen Referenten zählen u.a. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, E.on-Vorstand Dr. Johannes Teyssen, CSU-Generalsekretär Dr. Markus Söder, Stage-Entertainment-Vorstand Maik Klokow, NRW-Bauminister Oliver Wittke sowie die Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger (Essen), Joachim Erwin (Düsseldorf), Ernst Küchler (Leverkusen) und Alexander Tschäppät (Bern).
Förderung der europäischen Stadtkultur
In der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige Stadt“ arbeiten seit dem Jahr 2000 Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt der europäischen Städte zu fördern. Bisher hat die „Lebendige Stadt“ ein Fördervolumen von über 18 Millionen Euro für Stadtkultur in Europa bewegt – so etwa für die künstlerische Illumination der Hamburger Speicherstadt, für die Effektbeleuchtung der Hochöfen im saarländischen Neunkirchen, für die künstlerische Neugestaltung des Nikolaikirchhofs in Leipzig oder für die Verschönerung des Jungfernstiegs in Hamburg. Nähere Informationen zur Stiftung gibt es im Internet unter www.lebendige-stadt.de.
Hamburg, 17. August 2006
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