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Hamburg/Dortmund, 28.10.2008 –
Auszeichnung für die von der Stiftung
„Lebendige Stadt“ initiierte und
finanziell unterstützte Neugestaltung
des Hamburger Jungfernstiegs: Der
Architekt und Vorstand der Stiftung
„Lebendige Stadt“, André Poitiers,
erhält für die beispielhafte Planung des
neuen Flanierboulevards an der
Binnenalster den Architekturpreis des
Bundes Deutscher Architekten (BDA) in
Hamburg. Der Umbau des Jungfernstiegs
war im Mai 2006 nach 21 Monaten Bauzeit
fertig gestellt worden. Zahlreiche
Kultur- und Kunstveranstaltungen am
Wasser haben den Jungfernstieg seitdem
wieder zu einem kulturellen Mittelpunkt
der Hansestadt werden lassen.

v.l.n.r.:Dipl.-Ing.
Heiner Limbrock,
Vorsitzender des
BDA Hamburg,
André Poitiers,
Architekt,
Karl-Heinz
Kotteck,
Sprinkenhof AG,
Prof. Jörn
Walter,
Oberbaudirektor
Hamburg, Dr.
Andreas Mattner,
Vorstandsvorsitzender
der Stiftung
"Lebendige
Stadt"
Nach den Plänen Poitiers
und der ebenfalls beteiligten
Landschaftsarchitekten WES & Partner
wurde der Alsteranleger am Jungfernstieg
auf der gesamten Breite zu einer
großzügigen Treppenanlage mit 63
verstellbaren Sitzbänken umgebaut. Diese
Anlage gleicht einer Freilufttribüne und
führt unmittelbar bis ans Wasser. Vor
der Treppe entstand ein Boulevard mit
einer dreiachsigen Silberlindenallee. So
konnte die städtebauliche Verbindung
zwischen Stadt und Wasser wieder
hergestellt werden. Weitere Umbauten
waren unter anderem neue U-Bahnaufgänge,
ein deutlich vergrößerter
Fußgängerbereich vor den Häuserfassaden,
eine dezente künstlerische Beleuchtung
und der Neubau eines modernen gläsernen
Pavillons.
„Der neue Jungfernstieg ist ein
herausragendes Beispiel für die
gelungene Partnerschaft zwischen
privaten und staatlichen Initiativen und
kann auch für andere Kommunen mit
ähnlichen Projekten Vorbild sein“, sagt
Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender
der Stiftung „Lebendige Stadt“.
Insgesamt kostete die Neugestaltung des
Jungfernstiegs 16 Millionen Euro, von
denen rund 7,5 Millionen aus Spenden
kamen, die der Förderverein „Lebendiger
Jungfernstieg e.V.“ gesammelt hatte.
Allein Versandhausgründer Werner Otto
spendete fünf Millionen Euro für das
Projekt.
Stiftung „Lebendige Stadt“:
Förderung der europäischen Stadtkultur
In der gemeinnützigen Stiftung
„Lebendige Stadt“ arbeiten seit dem Jahr
2000 Persönlichkeiten aus Kultur,
Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und
Medien zusammen, um gemeinsam die
kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der
europäischen Städte nachhaltig zu
fördern. Bisher hat die „Lebendige
Stadt“ ein Fördervolumen von über 18
Millionen Euro für Stadtkultur in Europa
bewegt – so etwa für die künstlerische
Illumination der Hamburger
Speicherstadt, für die Effektbeleuchtung
der Hochöfen im saarländischen
Neunkirchen und für die künstlerische
Neugestaltung des Nikolaikirchhofs in
Leipzig. Ein aktuelles Förderprojekt der
Stiftung ist unter anderem die
Gestaltung des neuen Krupp-Parks in
Essen. Einmal im Jahr veranstaltet die
„Lebendige Stadt“ ein Symposium – die
diesjährige Konferenz fand im September
in Dresden statt und stand unter dem
Leitthema „Die Ressourcen der Stadt: Was
können Städte für den Klimaschutz tun?“.
Außerdem verleiht die „Lebendige Stadt“
jährlich den mit 15.000 Euro dotierten
Stiftungspreis. Das Thema des
diesjährigen Preis-Wettbewerbs lautete:
„Europas schönster Wochenmarkt“. Der
Preis wird am 27. November in Dortmund
verliehen. Weitere Informationen zur
Stiftung gibt es im Internet unter
www.lebendige-stadt.de.
Projekt
Jungfernstieg
Kontakt für die Medien:
Stiftung „Lebendige Stadt“
Robert Heinemann
Telefon 040/608761-70
E-Mail:
info@lebendige-stadt.de
Internet:
www.lebendige-stadt.de
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