Lebendige Stadt
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Auslobung der Stiftung „Lebendige Stadt“

„Coolstes Rathaus“

Ein Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz und zur Senkung von Energiekosten in Rathäusern durch die Erstellung eines energieeffizienten Beleuchtungskonzeptes

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ rief alle europäischen Städte auf, sich um die Erstellung eines Energiesparkonzeptes für die Beleuchtung ihres Rathauses durch die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Philips GmbH zu bewerben. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ fördert die Umsetzung des Konzeptes mit 150.000,- Euro. Bewerbungsschluss war Ende April 2008.

Coolstes Rathaus

Veraltete Beleuchtungskonzepte schaden aufgrund ihres hohen und ineffizienten Energieverbrauchs der Umwelt und verursachen unnötig hohe Kosten für Betrieb, Wartung und Instandhaltung. Die Finanzierung wichtiger öffentlicher Projekte in der Stadt wird verhindert. Eine Überarbeitung des Beleuchtungskonzeptes einhergehend mit der Sanierung der bestehenden Beleuchtung ist daher eine wichtige und nachhaltige Investition in die Zukunft.

Das Rathaus jeder Stadt ist eine zentrale Anlaufstelle für den Bürger. Es prägt zumeist als Mittelpunkt entscheidend das Stadtbild und trägt zur Identifikation des Einzelnen mit seiner Heimatstadt bei. Ein energieeffizientes Beleuchtungskonzept verbindet Nachhaltigkeit und Lebendigkeit, wobei die Ressourcen der Stadt erhalten werden. Gleichzeitig übernimmt das Rathaus Vorbildfunktion, indem es einen wichtigen Beitrag für nachhaltigen Klimaschutz leistet und zur Nachahmung anregt.

Die Philips GmbH erarbeitet ein individuell auf das Rathaus zugeschnittenes Beleuchtungskonzept für den Gewinner des Ausschreibungswettbewerbs. Besonders berücksichtigt werden dabei energiesparende und zukunftsweisende Technologien, die die Umweltbelastungen minimieren und so zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen. Das zu erarbeitende Beleuchtungskonzept wird als „Best-Practice-Beispiel“ umgesetzt, dokumentiert und kommuniziert. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ verbindet mit dieser Ausschreibung das Ziel, sowohl bei den politischen Entscheidungsträgern, als auch bei den Bürgern eine Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit zu erreichen. Die Stadt sollte bereit sein, die Umsetzung des für ihr Rathaus zugeschnittenen Beleuchtungskonzeptes finanziell mitzutragen. Die dafür aufzubringenden Finanzmittel könnten im Höchstfall der Summe der Fördermittel der Stiftung von 150.000,- Euro entsprechen.

 

„Coolstes Rathaus“
Die Jury

Vorsitz:
Dr. Herlind Gundelach   Senatorin, Behörde für Wissenschaft und Forschung, Hamburg
Weitere Mitglieder:
 

Michael Batz

Künstler und Vorstandsmitglied der Stiftung „Lebendige Stadt“

Robert Pfarrwaller   Verbandsvorsitzender ZVEI FV Lampe und Mitglied im Beirat des Vorstandes ZVEI FV Leuchte
Dr. Rainer Schubach   Vorstand, Vattenfall Europe, Hamburg
Hans-Jakob Tiessen   Vorstandsvorsitzender, E.ON Hanse AG
Norbert Claussen   Oberbürgermeister a. D. der Stadt Schwerin
Thomas-Erik Junge   Bürgermeister der Stadt Kassel
Folkert Kiepe   Beigeordneter Deutscher Städtetag
Eberhard Neumann   Leitung Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Schwäbisch Hall
Cornelia Schroeder-Piller   Leiterin des Bezirksamtes Wandsbek, Hamburg

Franz-Peter Boden

 

Bausenator der Stadt Lübeck


Pressemeldung:
"Lebendige Stadt" kürt Gewinner des Klimaschutz-Wettbewerbs "Coolstes Rathaus"