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Für die saarländische Stadt Neunkirchen und die Stiftung „Lebendige Stadt“ war der 20. September 2000 ein ganz besonderer Tag. Die Hochöfen der ehemaligen Eisenhütte, die bis heute das Bild Neunkrichens prägen, wurden zu neuem Leben erweckt. Bunt bestrahlt, in lebhaft wechselnden Farben, symbolisieren sie – sobald es dunkel wird – den erfolgreichen Wandel der Stadt zu einer modernen Dienstleistungsmetropole.
Die Stiftung „Lebendige Stadt“ unterstützte dieses beispielgebende Illuminationsprojekt gemeinsam mit dem saarländischen Wirtschaftsministerium und der „Saarland Sport Toto GmbH“.
Die Hochöfen sind Teil des so genannten „Alten Hütten-Areals“, das heute ein Ort der Freizeit und Kultur ist. Für Neunkirchens Oberbürgermeister Friedrich Decker bedeutet Industriekultur nicht nur historische Aufarbeitung, sondern auch moderne Nutzung: „Nur mit privaten Investitionen und kommerziellen Nutzern sind Industriedenkmäler auf Dauer zu erhalten.“ Die Beleuchtung der Hochofengruppe gibt diesem Selbstverständnis Gestalt.
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