Informationen zu dem Projekt
„IHK-Unternehmerinitiative Blickpunkt Schloss“
Nachhaltigkeit durch
energieeffiziente Lichttechnik

Das Schweriner Schloss, das
Wahrzeichen der Landeshauptstadt von
Mecklenburg-Vorpommern, erhält eine neue
Illumination. Die Stiftung „Lebendige Stadt“
unterstützt diese nachhaltige
Beleuchtungsinitiative mit einer Gesamtfördersumme
von 20.000 Euro. Das haben Vertreter der
Unternehmerinitiative „Blickpunkt Schloss“ der
Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin und
der Stiftung „Lebendige Stadt“ am Mittwoch auf
einer Pressekonferenz in Schwerin bekannt gegeben.
Ziel des neuen Beleuchtungskonzeptes ist es, das
Schweriner Schloss effektvoll mit moderner und
energieeffizienter Lichttechnik in Szene zu
setzen. Dabei sollen die Lichtsysteme des
Schlosses und der angrenzenden Stadtbereiche
harmonisch aufeinander abgestimmt werden.
Hierzu hat die Firma d-plan (Deutsche Planungs-
und Beratungsgesellschaft für Stadtentwicklung
mbH) im Auftrag der Stiftung „Lebendige Stadt“ in
einer sogenannten Umgebungsbetrachtung die
Lichtwirkung des Schweriner Schlosses bereits
eingehend analysiert. Ihre Empfehlung: Um die
Lichtwirkung des Schlosses zu optimieren, müssen
auch das städtische Umfeld, die Fußwegbeleuchtung,
die umgebenden Grünanlagen und Bäume sowie die
Sichtbezüge über das Wasser in das Konzept mit
einbezogen werden.
Für die Stiftung „Lebendige Stadt“ ist die
Nachhaltigkeit der Schweriner
Beleuchtungsinitiative besonders wichtig.
Vorstandsmitglied Gerhard Fuchs, ehemaliger
Hamburger Staatsrat für Stadtentwicklung und
Umwelt, betont: „Die ‚Lebendige Stadt’ fördert
Projekte wie die Schweriner Schlossillumination,
weil sie auch für andere Kommunen Vorbild sein
können. Dabei geht es uns vor allem darum, die
Ressourcen der Stadt zu stärken – für Klimaschutz,
Grün und Lebensqualität. Die neue
Schlossillumination und die im kommenden Jahr
stattfindende Bundesgartenschau werden sicherlich
dazu beitragen, Schwerin auch im Hinblick auf die
Weltkulturerbe-Bewerbung als lebenswerte, grüne
Landeshauptstadt am Wasser in Europa noch
bekannter zu machen.“
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