Stiftung Lebendige Stadt
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„Etwas zurückgeben“ von Alexander Otto

Verantwortung übernehmen für die res publica ist mehr denn je gefragt. In Zeiten knapper öffentlicher Ressourcen und in der Erkenntnis, dass die Vitalität unserer Städte nur ein gemeinsames Anliegen von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern sein kann, müssen sich auch Immobilienunternehmen engagieren, um die Attraktivität der Kommunen zu erhöhen.
 

Etwas zurückgeben von dem, was wir im Rahmen unserer Investitionen in den Innenstädten bekommen haben. Immobilien mit Stadtentwicklungscharakter sollten per se Impulsgeber der City sein. Es geht aber um mehr: Die Lebendigkeit unserer Städte bestimmt sich heute auch nach dem Erscheinungsbild ihrer Zentren und Stadtteile. Gegen graue Fassaden und unattraktive Ecken helfen urbane Platzgestaltungen, ästhetisch anspruchsvolle Illuminationsprojekte, Stadtinszenierungsprojekte mit Licht, Klang, Wasser – die Stadt zum Wohlfühlen, die Stadt als Bühne.

In einem Gemeinschaftsprojekt von Kommunen und Wirtschaft haben sich im vergangenen Jahr renommierte Vertreter aus Verwaltung und Politik, Kulturschaffende, Wissenschaftler und Vorstände von Unternehmen in der Stiftung „Lebendige Stadt“ zusammengeschlossen. Was ist bisher unternommen worden? Im saarländischen Neunkirchen ist ein Illuminationsprojekt mit Unterstützung der Stiftung abgeschlossen. Die Hamburger Speicherstadt, ein Quartier im Herzen der Hansestadt, strahlt jetzt allabendlich im Scheinwerferlicht. Den ersten bundesweiten „Tag der lebendigen Stadt“ feierten Zehntausende Menschen in 39 Städten und Gemeinden. Viele übernahmen Patenschaften für städtisches Grün. In Düsseldorf veranstaltete die Stiftung einen Innovationskongress „Die Stadt als Bühne“. Erstmalig vergibt eine Fachjury im Herbst den Preis der Stiftung für die beste städtische Platzgestaltung. Und mit den „Parametern für eine lebendige Stadt“ befasst sich schließlich eine von der Stiftung unterstützte Forschungsarbeit. Der Anfang ist also getan. Jetzt sind weitere Mitstreiter willkommen.
Alexander Otto