Stiftung "Lebendige Stadt"
Erfolgsprojekt: Illumination der Hamburger Speicherstadt
Einladung zu bisher einzigartigem Know-How-Austausch
Jeden Abend nach Sonnenuntergang
verwandelt sich die Speicherstadt in ein einzigartiges
Lichtkunstwerk. 830 Leuchten tauchen das alte
Kontorhausviertel in eine romantisch-nostalgische
Atmosphäre, zeigen Giebel, Türmchen, Mauervorsprünge,
Brücken und Luken im neuen Licht. Vor einem Jahr
hatten Michael Batz, Intendant des Hamburger Speicherstadt-Theaters
("Der Jedermann"), die Hamburger Hafen- und Lagerhaus
AG (HHLA) sowie die Stiftung "Lebendige Stadt"
dafür über eine Millionen Mark gesammelt. Seitdem
ist die beleuchtete Speicherstadt zur Touristen-
und HafenCity-Attraktion geworden. Gestern Abend
trafen sich auf Initiative der Stiftung 100 Gäste,
darunter Bürgermeister aus rund 20 deutschen Städten,
Wirtschaftsvertreter und Kulturschaffende aus
ganz Deutschland am Sandtorkai zu einem Austausch.
Auf einer Barkassenfahrt durch die historische
Kulisse erklärten Projekt-Initiator Michael
Batz (Foto: ganz links), Jochen M. Franke
(Chairman Unternehmensbereich Licht von Philips
GmbH) sowie Stiftungsvorsitzender Andreas Mattner
(4.v.l.) das städtebauliche und künstlerische
Konzept sowie die denkmalpflegerischen und technischen
Aspekte. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (3.v.l.)
betonte die touristische Bedeutung für die HafenCity.
"Wir wollen alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenbringen
und Anstöße geben für weitere urbanitätsstiftende
Projekte, die zu einer lebendigen Stadt beitragen",
sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung,
Alexander Otto (Foto: 5.v.l.).
Unter den Gästen in der Speicherstadt:
Thomas Beyer (Vize-Bürgermeister Wismar),
Ullrich Eidenmüller (Bürgermeister Karlsruhe),
Hans-Jürgen Fip (Oberbürgermeister Osnabrück),
Lothar Quast (Bürgermeister Mannheim),
Bernhard Neisener (Bürgermeister Cottbus)
und Christoph Schwind (Bürgermeister Jena).
(bom)
Hamburger Abendblatt 05.04.02
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