Lebendige Stadt
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Verein Lebendiger Jungfernstieg - Der Jungfernstieg soll leben

Lebendiger Jungfernstieg

Die nach der Reeperbahn international bekannteste Straße – Hamburgs, hat in den vergangenen Jahren viel von ihrem Glanz verloren. Die Nahtstelle zwischen Stadt und Wasser war städtebaulich abgerissen, der Jungfernstieg war eine Summe zufälliger Einzelentscheidungen. Der damals frisch gewählte Bürgermeister Ole von Beust, Oberbaudirektor Jörn Walter, Professor Werner Otto und Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebendige Stadt, hatten 2002 viele Gespräche geführt, wie die Flaniermeile Jungfernstieg im Herzen Hamburgs revitalisiert werden könnte. Letztlich hatte man die Lösung gefunden.
Um die Neugestaltung des Jungfernstiegs zu realisieren nicht allein aus Mitteln der öffentlichen Haushalte zu finanzieren, wurde auf Initiative der Stiftung "Lebendige Stadt" und der Freien und Hansestadt Hamburg am 22. Juli 2002 der Förderverein "Lebendiger Jungfernstieg e.V." von namhaften Hamburger Persönlichkeiten gegründet. Unter Vorsitz von Bürgermeister a. D. Mario Mettbach, dem Vorstandsvorsitzenden der „Stiftung Lebendige Stadt“ Dr. Andreas Mattner, MdHB und dem Bereichsvorstand Nord der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, Dr. Stefan Schmittmann, war der Verein Bauherr der wasserseitigen Umbaumaßnahmen, koordinierte die Abstimmung mit Anliegern und Behörden, warb um private Spenden für die künstlerische, kulturelle und städtebauliche Neugestaltung des Jungfernstiegs und organisierte die Eröffnungsfeier vom 19. – 21. Mai 2006. Die Stadt Hamburg war verantwortlich für den Umbau der Straße bis zu den Häuserfassaden.
Entscheidend für die Realisierung und den Erfolg dieses Großprojekts war die frühzeitige Einbindung aller relevanten Entscheider und von dem Umbau unmittelbar Betroffenen. Im Verein Lebendiger Jungfernstieg waren durch Mitglied u.a. vertreten die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die Kulturbehörde, die Senatskanzlei, das Amt für Denkmalschutz, das zuständige Bezirksamt mit seinem Leiter, die Handelskammer, die Hamburger Hochbahn AG, die Alster-Touristik GmbH, die Hamburg Tourismus GmbH, das City Management, die ansässigen Einzelhändler, renommierte Hamburger Unternehmen und lokale Medien. Auf diese Weise wurden Interessen, Probleme und Befürchtungen im Planungsprozess fortwährend zur Sprache gebracht und somit rechtzeitig berücksichtigt. Alle am Planungsprozess Beteiligten waren im Sinne der Stadt Hamburg und seiner Bürgerinnen und Bürger damit auch verpflichtet, sich für dieses komplexe Projekt zu engagieren und an seinem Gelingen mitzuarbeiten.
Mit der Spendenzusage von Professor Dr. h.c. Werner Otto über fünf Millionen Euro fiel der symbolische Startschuss für den Beginn der Umbaumaßnahmen. Insgesamt wurden über 7,5 der insgesamt für den Umbau veranschlagten 16 Millionen Euro durch Spendeneinnahmen gedeckt. Viele Unternehmer und Privatleute wie Ottos Söhne Alexander und Dr. Michael Otto, Dirk Möhrle, Professor Günter Fielmann, Lorenz von Ehren oder Hellmut Wempe haben das Projekt gemeinschaftlich durch Spenden und persönliches Engagement vorangebracht  und zu einem Musterbeispiel für Public Private Partnership werden lassen. Die Neugestaltung des Jungfernstiegs ist ein Best-Practise-Beispiel, dass sich zur Nachahmung für andere Städte und Gemeinden eignet.
Das Konzept der Neugestaltung stammt von dem Team WES + Partner (Landschaftsarchitekten) und André Poitiers (Architekt). Das Hamburger Team ist mit dieser Idee als Sieger aus dem internationalen Wettbewerb "Neugestaltung des Jungfernstiegs" hervorgegangen. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust hatte den internationalen Ideenwettbewerb, der von der Stiftung "Lebendige Stadt" und einer großzügigen Spende von Professor Dr. h.c. Werner Otto finanziert wurde, im März 2002 ausgelobt. Gemeinsam mit Oberbaudirekor Prof. Jörn Walter, dem Architekten Christoph Ingenhoven sowie dem Vorsitzenden der Stiftung "Lebendige Stadt", Dr. Andreas Mattner, präsentierte von Beust am 12. Juli 2002 die von einer Fachjury ausgewählten Siegerentwürfe im Hamburger Rathaus. Der Entwurf wurde anschließend überarbeitet und im Rahmen einer Machbarkeitsstudie auf die Realisierbarkeit hin überprüft und für tragfähig befunden.
Eine großzügige Treppenanlage, die die gesamte Breite des Jungfernstiegs einnimmt und bis an das Wasser führt, bestimmt das Bild. Vor der Treppe ist ein Boulevard mit einer dreiachsigen "auf Lücke" gesetzten Silberlindenallee entstanden. Der Straßenraum ist freigestellt und mit einem vergrößerten Fußgängerbereich vor den Fassaden konzipiert worden. Eine neue Bushaltestelle ermöglicht das Aussteigen zwischen Gänsemarkt und Rathausmarkt. Weitere Maßnahmen sind unter anderem: Ein ausgefeiltes Lichtkonzept, das den Schwerpunkt auf sanfte, zurückhaltende Bestrahlung legt, die Neuregelung der Verkehrsführung, eine Verbesserung des Zugangs zu den Colonnaden und der Abriss der bisherigen Pavillons (mit Ausnahme des Alsterpavillons). An ihrer Stelle ist ein transparenter Pavillon aus Glas entstanden. Die Alster kann dank der tribünenartigen Form des neuen Anlegers mit seinen verschiebbaren Sitzbänken künftig für kulturelle Events jeder Form zur Bühne werden. Zudem wurde der Neue Wall mit dem Anleger verknüpft.

Im September 2004 war im Beisein von Stadtentwicklungssenator Dr. Michael Freytag Spatenstich für das innerstädtische Großprojekt. Inzwischen ist der Alsteranleger zu einer großartigen Treppenanlage – einer Freilufttribüne gleich – umgebaut worden. Wo sich vor kurzem kaum  Menschen aufgehalten haben, verweilen jetzt wieder viele Besucher und genießen das wunderschöne Alsterpanorama. Die städtebauliche Verbindung zwischen Stadt und Wasser ist wieder hergestellt. Wasserseitige Kultur- und Kunstveranstaltungen machen den Jungfernstieg wieder zu einem kulturellen Mittelpunkt. Die Eröffnung des Jungfernstiegs fand im Mai 2006 mit einem großen Volksfest statt. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust eröffnete den neu gestalteten Jungfernstieg in Gegenwart von Professor Werner Otto und seiner Söhne Alexander, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“ und Michael.
Mehr über den Verein und seine Arbeit:

Lebendiger Jungfernstieg
www.lebendiger-jungfernstieg.de


Verein Licht-Kunst-Speicherstadt e.V.

VVerein Licht-Kunst-Speicherstadt e.V.
Der Verein Licht-Kunst-Speicherstadt ist die treibende Kraft bei der Realisierung der Illuminierten Speicherstadt. Er wurde im September 2000 von Unternehmern und Privatpersonen in einer gemeinsamen Initiative mit dem Senat gegründet. Die Finanzierung der beleuchteten Speicherstadt erfolgte durch großzügige Geldspenden, Brückenpatenschaften und Sachspenden.

Die Speicherstadt ist das Symbol hanseatischer Kaufmannskraft. Bislang das Symbol des Freihafens ist die Speicherstadt nunmehr das Portal zwischen Innenstadt und HafenCity. Die traditionellen Quartiers- und Kontorhäuser sind der ideale Ort, um mit Licht zu experimentieren. Die Idee einer künstlerischen Beleuchtung entstand vor über zehn Jahren.

www.lichtkunst-speicherstadt.de
 

 

Leuchtendes Rheinpanorama Köln e. V.

Der renommierte Hamburger Lichtkünstler Michael Batz hat Köln als Kunstobjekt entdeckt - das Rheinpanorama bildet die ideale Plattform für eine ausdruckstarke Lichtgestaltung.

Im Zusammenwirken mit Gerhard Kleiker, Kölns GEW-Leiter für öffentliche Beleuchtung, greift er das von der GEW RheinEnergie AG entwickelte Lichtkonzept auf. Im Rahmen von Probeillumination wird die Basis für die Umsetzung der Projekte gefunden.

Einzelne Gebäude werden gezielt inszeniert, um die architektonischen Besonderheiten des traditionellen Panoramas herauszuarbeiten. Die sanft beleuchteten Gebäude der traditionellen Rheinuferfassade und ihr Widerschein auf dem Wasser verwandeln Köln in eine zauberhafte Bühne.
Denn erst durch die Nachtansicht erhält eine Stadt Charakter. Richtig beleuchtet spielt sie ihr volles Potential aus.

Leuchtendes Rheinpanorama Köln e. V.
c/o Stiftung Lebendige Stadt
Aachener Straße 1253
50858 Köln

Telefon: 0 22 34 - 94 51 05
Telefax: 0 22 34 - 94 60 250

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www.leuchtendes-rheinpanorama.de

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Stadtsparkasse Köln